Manche Gefühle lassen sich nicht in Worte fassen. Oder vielleicht doch – aber nicht auf die gleiche Weise wie Musik es kann.
Die Playlist zu The Robin ist nicht zufällig entstanden. Jeder einzelne Song trägt etwas in sich, das ich selbst gefühlt habe – manchmal in Momenten, die ich kaum greifen konnte, manchmal in Augenblicken, die sich unauslöschlich eingebrannt haben.
Es sind nicht einfach Lieder.
Es sind Erinnerungen. Manche Songs haben mich durch bestimmte Zeiten begleitet. Sie liefen im Hintergrund, während mein Leben weiterging – und wurden irgendwann selbst ein Teil davon.
Wenn ich sie heute höre, ist es, als würde ich nicht nur die Musik hören, sondern auch wieder fühlen, was damals war.
Andere Titel habe ich bewusst gewählt, weil sie das ausdrücken, was ich im Buch nur zwischen den Zeilen sagen konnte. Gefühle, die sich schwer beschreiben lassen – aber in einer Melodie, in einer Stimme plötzlich ganz klar werden.
Musik hat für mich etwas Ehrliches.
Sie fragt nicht, sie erklärt nicht – sie ist einfach da. Sie lässt fühlen.
Und manchmal trifft sie genau den Punkt, den Worte nicht erreichen.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum mir die Playlist so wichtig war. Weil sie eine zweite Ebene schafft.
Musik ist das Echo unserer Erinnerungen: sie fängt Augenblicke ein, die zu schnell vergehen, und schenkt uns die Kraft, sie noch einmal zu fühlen.
Während die Worte eine Geschichte erzählen, fließt die Musik darunter weiter – leise, aber spürbar. Wie ein unsichtbarer Faden, der sich durch alles zieht.
Es gibt Lieder in dieser Playlist, die für Liebe stehen. Andere für Verlust. Für Sehnsucht. Für Hoffnung. Und für diese Momente dazwischen, in denen man selbst nicht genau weiß, was man eigentlich fühlt.
Wenn du das Buch liest und dabei die Songs hörst, wirst du vielleicht merken, dass sich etwas verändert. Dass Szenen intensiver werden.
Dass Erinnerungen näher kommen. Dass Gefühle tiefer gehen.
Und vielleicht findest du dich nicht nur in meinen Worten wieder – sondern auch in den Liedern.
Denn manchmal sagt ein Song genau das, was ein Herz nicht aussprechen kann.


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